Bildungspotenziale von Computerspielen
Durch die Faszination der bewegten Bilder und der Möglichkeit der Interaktion, haben Computerspiele ein hohes Motivationspotenzial. Es werden neue Welten besucht, Neugier geweckt und Wissensdurst gestillt. Der heutige Spielemarkt hält dafür unzählige Spiele verschiedener Genres für Kinder und Heranwachsende bereit.
Was ist notwendig um ein Spiel erfolgreich zu spielen?
Das Spiel am Computer gibt Heranwachsenden die Möglichkeiten, verschiedene Strategien virtuell zu testen – ohne reale Konsequenzen. Kinder schlüpfen in verschiedene Rollen: Mal sind sie Zoodirektor, Pilot, Rennfahrer oder Biene Maja. Sie bewegen sich auf verschiedenen Ebenen eines Spiels und dürfen aber dabei den Überblick nicht verlieren. Der Spaß, den sie beim Spielen haben, motiviert sie, sich länger auf die Aufgabe zu konzentrieren.
Computerspiele können die kognitiven Fähigkeiten trainieren.
Auch nach außen einfach wirkende Spiele, wie z.B. Tetris, trainieren die Geschicklichkeit, die Aufmerksamkeit und die räumliche Wahrnehmung. Bei vielen Computerspielen, wie z.B. Crazy Machines, wird das problemlösende Denken trainiert und das schlussfolgernde Denken verbessert. Ein Spieler, der regelmäßig spielt, kann besser abstrahieren und auf ein breiteres Spektrum an Problemlösestrategien zurückgreifen. Er hat gelernt, sein Wissen besser zu strukturierten und ist flexibler im Denken.
Auch nach außen einfach wirkende Spiele, wie z.B. Tetris, trainieren die Geschicklichkeit, die Aufmerksamkeit und die räumliche Wahrnehmung. Bei vielen Computerspielen, wie z.B. Crazy Machines, wird das problemlösende Denken trainiert und das schlussfolgernde Denken verbessert. Ein Spieler, der regelmäßig spielt, kann besser abstrahieren und auf ein breiteres Spektrum an Problemlösestrategien zurückgreifen. Er hat gelernt, sein Wissen besser zu strukturierten und ist flexibler im Denken.
Viele Computerspiele beinhalten jede Menge Sachwissen.
Bei diesen Spielen gelangt man nicht nur in das nächste Level oder knackt den Highscore, sondern die Kinder erfahren noch ganz nebenbei etwas über die Tiere in Afrika, eine andere Kultur oder etwas über den eigenen Körper. Es gibt bereits eine Vielzahl solcher Computerspiele, die Unterhaltung mit speziellem Wissen verbinden. Hierbei werden spielerisch Informationen zu einem realen Gebiet vermittelt.
Bei diesen Spielen gelangt man nicht nur in das nächste Level oder knackt den Highscore, sondern die Kinder erfahren noch ganz nebenbei etwas über die Tiere in Afrika, eine andere Kultur oder etwas über den eigenen Körper. Es gibt bereits eine Vielzahl solcher Computerspiele, die Unterhaltung mit speziellem Wissen verbinden. Hierbei werden spielerisch Informationen zu einem realen Gebiet vermittelt.
Ein Computerspiel zu steuern, erfordert koordinative Fähigkeiten.
Die Auge-Hand-Koordination wird beim Umgang mit der Maus und durch die Eingabe über die Tastatur geübt. Während am Anfang vielleicht noch vorsichtig mit einem Finger das Spiel langsam gesteuert wird, so bedienen erfahrene Kinder die Pfeiltasten schneller und sicherer mit zwei Händen, um später mit einer Hand alle vier Pfeiltasten zu beherrschen.
Die Auge-Hand-Koordination wird beim Umgang mit der Maus und durch die Eingabe über die Tastatur geübt. Während am Anfang vielleicht noch vorsichtig mit einem Finger das Spiel langsam gesteuert wird, so bedienen erfahrene Kinder die Pfeiltasten schneller und sicherer mit zwei Händen, um später mit einer Hand alle vier Pfeiltasten zu beherrschen.
Das Spiel und der Umgang mit dem Computer liefern Sprachanlässe, um miteinander zu kommunizieren und sich im sozialen Verhalten zu üben.
Kinder kommen sich durch das gemeinsame Spiel näher. Es wird gemeinsam geplant wer als nächstes an die Reihe kommt, welche Schritte als nächstes im Spiel gegangen werden. Bei Auseinandersetzungen lernen sie Argumente zu formulieren, sie richtig einzubringen und auch zu akzeptieren, wenn ein anderes Kind Recht bekommt. Sie lernen aus ihren eigenen Fehlern und mit der Kritik anderer umzugehen.
Kinder kommen sich durch das gemeinsame Spiel näher. Es wird gemeinsam geplant wer als nächstes an die Reihe kommt, welche Schritte als nächstes im Spiel gegangen werden. Bei Auseinandersetzungen lernen sie Argumente zu formulieren, sie richtig einzubringen und auch zu akzeptieren, wenn ein anderes Kind Recht bekommt. Sie lernen aus ihren eigenen Fehlern und mit der Kritik anderer umzugehen.
Computerspiele in der Kita
Die Aufgabe, die sich nun den Pädagoginnen und Pädagogen stellt ist, wie
kann man das Spielen am Computer, das Kinder so fasziniert, dass sie sich
immer wieder in neue Erfahrungsräume begeben und Wissen erobern wollen,
in verschiedenen Lernszenarien arrangieren? Hier ist das Engagement
der Erzieherinnen und Erzieher gefragt, sich vorab zu informieren und geeignete
Software auszuwählen.
kann man das Spielen am Computer, das Kinder so fasziniert, dass sie sich
immer wieder in neue Erfahrungsräume begeben und Wissen erobern wollen,
in verschiedenen Lernszenarien arrangieren? Hier ist das Engagement
der Erzieherinnen und Erzieher gefragt, sich vorab zu informieren und geeignete
Software auszuwählen.
Legen Sie eine Übersicht über alle Spiele in Ihrer Kita an. Beschreiben Sie die Software kurz und führen Sie auf, in welchem Zusammenhang bzw. in welchem Projekt die Software zum Einsatz kam. So geben Sie Ihren Kolleginnen und Kollegen Anregungen und sie profitieren von ihren Erfahrungen.
© EyeWire
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Fazit
Computerspiele können das Kind in seiner Entwicklung fördern. Entscheidend ist, wie das Kind an das Medium Computer und Computerspiele herangeführt wird. Hier kommt den Bildungseinrichtungen und den Pädagoginnen und Pädagogen eine besondere Bedeutung zu. Sie sollten Lernszenarien bereitstellen, in denen Kinder sich je nach Wunsch, Interesse, Neigung und Kompetenz allein oder mit anderen Kindern Wissen aneignen können. Dazu gehört heutzutage auch, das Computerspiele in Lernprozesse mit eingebunden werden. Denn sie bieten neue Wege Wissen zu vermitteln, Gemeinsamkeiten zu erfahren und Fertigkeiten zu trainieren – und das auf spielerische Weise. Voraussetzung dafür sind engagierte Pädagoginnen und Pädagogen, die sich gegenüber diesem Medium und seinen Potenzialen für den Bildungsalltag öffnen.
Hinweis
Der Text "Bildungspotenziale von Computerspielen" von Manja Wolff und Dennis Knobeloch finden Sie vollständig in unserer Praxisbroschüre "Hören, Wissen, Spielen. Medienbildung in Kindertagesstätten und Grundschulen."
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